Naturgarten

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    Tomaten

    Stellen Sie die Tomatenpflanzen gegen Ende des Monats an warmen Tagen immer wieder ein paar Stunden nach draußen in den Schatten. Die Ausflüge können Sie langsam ausdehnen und nach und nach auch in die Sonne verlegen. Das ergibt robuste, kompakte Pflanzen mit kräftigen Stielen. Endgültig ins Beet ziehen die Pflanzen erst Mitte Mai um. Naturgarten Nach dem Erfolg in den vergangenen Jahren mit der Zertifizierung von bisher 47 Gärten zum Naturgarten im Landkreis Aschaffenburg wird der Kreisverband auch in diesem Jahr wieder die Zertifizierung von privaten Gärten durchführen.Die Kriterien, die erfüllt werden müssen, sind auf der Internetseite des Kreisverbandes unter „Naturgärten“ einzusehen.Anmeldeschluss 15. Mai 2026 beim Kreisverbandwww.kv-gartenbauvereine-ab.de Streuobstpakt Bayern Der…

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    Kornelkirschen im naturnahen Garten

    Oft schon im Februar, manchmal erst im März, öffnen sich die Knospen der Kornelkirsche. Damit sind sie einerseits früher dran als die häufig in Gärten gepflanzten Forsythien, andererseits bieten die Blüten zugleich Nahrung für Insekten und die Früchte werden von Vögeln gefressen. Wer es natürlicher mag, greift für Strauchhecken und auch im Einzelstand also lieber zum heimischen Strauch. Saatgutbörsen In den kommenden Wochen finden in Unterfranken Saatgutbörsen statt, die von den Obst- und Gartenbauvereinen sowie vom Kreisverband vor Ort organisiert werden. Samen und Saatgut leisten dabei einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Sortenvielfalt, zur regionalen Gartenkultur und zur Weitergabe von praktischem Wissen. Infos hierzu unter Termine sowie auf unserer Facebookseite!…

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    Tiere im Garten

    Hohle Stängel von Stauden sind ein Winterquartier für viele Insekten. Auch unter der Laubdecke verbringen viele Tiere und ihre Larven oder Eier den Winter. Lassen Sie die winterlichen Beete deshalb ungestört liegen. Schneiden Sie auch in Ihren wilden Ecken nichts ab, lassen Sie auch die Brennnesseln stehen. Manche Schmetterlinge überwintern als Puppe angeheftet an Gräser- und Staudenstängel und auch im Totholz oder unter den Resten vom Gehölzschnitt finden viele Tiere ein geschütztes Winterplätzchen. Überlassen Sie ihnen jetzt den Garten und freuen Sie sich an den Formen und Strukturen, die jetzt deutlich in den Vordergrund treten. Vorstandssitzung Am Dienstag, 02. Dezember 2025 findet um 18.00 Uhr eine Vorstandssitzung im Gasthaus „Zum…

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    Insektenbeobachtung am Vereinsheim

    Der Wildbienenfreund Dietmar Kampfmann war am Donnerstag, 12.6.2025 zum Vereinsheim gekommen, um die Restaurierung des Insektenhotels mit Wolfgang Schott zu beraten. Am Insektenhotel waren etliche Wildbienenarten zu sehen. Daneben konnte eine männliche Wollbiene, die nur den Wollziest mag, beobachtet werden. Dieses Männchen verteidigte sein Areal sogar gegen eine Holzbiene (ca. 5mal so groß) immer wieder. Das war sehr interessant. Zudem wurde der Blühstreifen inspiziert. Dietmar gab hier wertvolle Tipps und zeigte auch den Gebrauch einer Sense. Auch in diesem Areal waren etliche Insekten und Wildbienen zu beobachten.Das wäre doch eine Gelegenheit, beim nächsten Gartentreff am Vereinsheim mal nachzusehen, wer sich dort aus der Insektenwelt so zeigt. Gesundheitsbelehrung für Festhelfer Am…

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    Rückblick: Vortrag von Peter Ludwig „Gärtnern im Einklang mit der Natur“

    Am Dienstag, 25.03.2025 referierte Peter Ludwig im Gasthaus „Zum Schwanen“ vor 23 interessierten Zuhörern zum Thema „Gärtnern im Einklang mit der Natur“. Durch sein umfangreiches Fachwissen konnte er zahlreiche Ideen und Anregungen vermitteln. Es reicht z. B. schon eine kleine Wildecke mit heimischen Pflanzen für eine lebendige Vielfalt. Mit abwechslungsreichen Strukturen wie Trockenmauern, Steinhaufen, Totholz, Teich mit Feuchtzonen, Insektenhotel, Kräuterspirale, Reisig- und Laubhaufen kann man Lebensräume für Insekten, Käfer, Eidechsen und Igel schaffen. Der Gärtner ermöglicht sich so ein Naturerlebnis. So kann er viele kleine Dinge beobachten, die zur persönlichen Erholung beitragen. Chemischer Dünger und Torf wird in einem Naturgarten nicht benötigt, auf Versieglungen sollte man verzichten. Wildbienen brauchen zum…

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    Wildbienenpflanze im Juni: Thymian

    Thymian zählt zu den Wildbienenpflanzen des Sommers: Zahlreiche Hummeln und Honigbienen, aber auch Blattschneiderbienen und Furchenbienen fliegen die kräftig duftenden, violetten Blüten an. Sie finden hier sowohl reichen Pollenvorrat als auch Nektar – perfekte Bienenpflanzen also.Thymianarten fühlen sich an sonnigen Plätzen besonders wohl. Am besten gedeiht er auf sandigen, kalkarmen Böden – der Sand-Thymian kommt beispielsweise auch in der Natur auf Trockenrasen vor. Im Garten sind Thymiane nicht nur ideale Begleiter im Kräuterbeet, sondern eigenen sich auch als Bodendecker für Beete, als grüner Teppich in Steinfugen oder als Blühpflanze im Steingarten.Bis in den September hinein blühen Thymian-Arten. Damit sind sie auch für spät fliegende Wildbienen wertvoll. Termine: Samstag, 29.062024 14.00…

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    Tipps für (G)artenvielfalt

    Wildblumen säen Von einer Wildblumenwiese profitieren viele Wildbienenarten. Wildblumen gedeihen meist am besten auf nährstoffarmen Böden. Hierfür muss die Humusdecke abgetragen oder der Boden mit Sand durchmischt sein. Ist der Boden vorbereitet, geht es an die Aussaat. Im Fachhandel gibt es Samenmischungen aus heimischen Arten, die an die Bedürfnisse von Wildbienen angepasst sind. Sense statt Rasenmäher: Sparsam mähen Wildbienen-Wiesen sollten maximal zweimal im Jahr und erst ab Juni gemäht werden. Am besten greifen Sie hierfür zur Sense und lassen den Rasenmäher im Schuppen. Das Mähgut sollten Sie dann entfernen. Auch ohne Garten: Kräuter für Wildbienen Wenn Sie in Ihrem Garten keinen Platz für eine Wildbienenwiese haben, können Sie trotzdem etwas…

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    Wildbienen-Tipp: Die zweifarbige Sandbiene

    Wer an lichten Stellen am Waldboden, an Waldrändern, Brachen, aber auch in Gärten und Parks genau hinschaut, kann jetzt eine kleine, nichtsdestotrotz farbenfrohe Sandbiene entdecken: Andrena bicolor, die Zweifarbige Sandbiene (Info: wir haben kein kostenfreies Bild einer zweifarbigen Sandbiene erhalten, daher ist auf dem Bild eine gewöhnliche Sandbine zu sehen). Die Weibchen der Art sind 9-11 mm groß, sie fallen durch ihre dichte rotbraune Behaarung auf dem Buckel, der gelblichen Behaarung an den ersten drei Tergiten und ihr fuchsroten Schienenbürsten auf. Die Männchen sind etwas kleiner und unauffälliger gefärbt, im Gegensatz zu den Weibchen besitzen sie keine Schienenbürsten. Die Zweifarbige Sandbiene fliegt in zwei Generationen: Die erste schlüpft meist ab…

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    Tiere im Garten

    Wenn Sie das nicht schon im Herbst erledigt haben, werfen Sie einen Blick auf die Nistkästen. Zum Start der Brutsaison sollen sie schließlich bezugsfertig sein. Alte Nester müssen raus, bürsten Sie die Kästen aus, evtl. mit klarem Wasser, wenn sie stärker verschmutzt sind.Auch die Vogelfutterstationen sollten sauber gehalten werden. Freuen und Genießen Halten Sie Ausschau nach den ersten Schneeglöckchen (Galanthus) und Winterlingen (Eranthis hyemalis). Auch Christrosen (Helleborus niger) und ihre Verwandten, die Nieswurz (Helleborus Orientalis-Hybriden) blühen jetzt im Winter. Je nach Region beginnt auch schon die Kornelkirsche (Cornus mas) mit ihrer gelben Blüte. Wenn kein Schnee liegt, kann man auch schon die ersten Spitzen der Frühlingsblüher erkennen. (Bild von Gekonek…

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    Vogelhäuser für Wintergäste herrichten

    Im Herbst ist es wichtig, die Vogelhäuser zu reinigen. Denn in ihnen brüten in der warmen Jahreshälfte nicht nur Vögel, in der kalten Jahreszeit ziehen dort auch Wintergäste wie unsere heimischen Siebenschläfer oder Gartenschläfer ein. Da es in den Gärten leider immer weniger alte Bäume mit Baumhöhlen, der natürlichen Behausung der Tiere, gibt, leisten Vogelnistkästen nicht nur im Frühling, sondern auch über den Winter gute Dienste. Vor der Reinigung sollte man vorsichtig nachsehen, ob der Nistkasten eventuell bereits genutzt wird. Ist der Innenraum mit Moos, Blättern oder Gräsern „vollgestopft“, hat es sich wahrscheinlich schon ein Winterschläfer hergerichtet und schläft auch eventuell schon darin. Dann sollte man Vogelhaus und Wintergast in…