Gartentipp

  • 100 Jähriger Kalender,  Gartentipp

    Gartenarbeiten im Juli

    Erdbeeren nach der Ernte düngen und Laub zurückschneiden, ohne das Herz zu beschädigen Nachernteschnitt beim Steinobst Sommerriss der Wasserschosser Stark tragende Bäume abstützen Madiges Fallobst entfernen, nicht liegenlassen Aussaat von Spinat, Feldsalat, Winterrettich Petersilie keimt jetzt rasch Regelmäßig gießen, vor allem Tomaten und Gurken, damit sie nicht bitter werden Rhabarber mit Kompost düngen Bei Prachtstauden verwelkte Blüten entfernen Wildstauden dagegen dürfen Samen bilden, Strauchrosen ihre Hagebutten Herbst-Krokus und Herbstzeitlose pflanzen 100-jähriger Kalender 1.7.                 neblig2.-5.7.             unbeständig mit Regen6.-7.7.             Heuwetter8.-13.7.           kühl und windig, teilweise Sonnenschein14.7.               Platzregen15.-31.7.        schön, schwül, warm Macht Kleinostheim bunter  Es gibt neue Bilder von der Samentütenaktion. Schaut mal im Menüpunkt „Schöne Gärten nach“. Danke an Heidi Bergmann für Ihr…

  • Gartentipp

    Vielfaltsgarten

    Ein Vielfaltsgarten bedeutet nicht automatisch wildes Gewirr und Gestrüpp, sondern ein möglichst breites und vielfältiges Angebot an Blüten, Nist- und Nahrungsplätzen für Insekten, Vögel und alle anderen tierischen Gartenmitbewohner. Das geht mit einem schön angelegten Staudenbeet mit einfachen, offenblütigen Stauden, einer Hecke mit verschiedenen, am besten heimischen Sträuchern, einem Hausbaum und dem Verzicht auf Mähroboter und Pestizide. Wildbienen, Käfer, Fliegen und Schmetterlinge haben eindeutige Vorlieben für bestimmte Blüten. Wer etwas für Spezialisten tun möchte, schaut sich deshalb in der Welt der heimischen Wildstauden wie z. B. Glockenblumen, Schafgarben, Jakobsleiter, Sonnenhut, Berg-Flockenblumen und vielen, vielen anderen um. Pflanzen, die hier und da als Unkraut gelten, sind für so manche Insekten- oder…

  • Bauernregel,  Gartentipp

    Putzige Raubtiere

    Spitzmäuse haben´s nicht leicht: Nur bei genauem Hinsehen kann man sie von den allesfressenden Mäusen unterscheiden, die in Kellern und Schuppen über Vorräte herfallen und alles anknabbern. Doch im Gegensatz zu denen handelt es sich bei den Spitzmäusen um kleine, gefräßige Raubtiere mit charakteristisch spitzer Schnauze und stecknadelkopf-kleinen Äuglein. Sie hausen in eher feuchten unterirdischen Höhlungen und ernähren sich von Insekten und anderem Kleingetier. Ähnliche Ernährungsgewohnheiten hat auch der Igel, der zu den beliebtesten Garten-Mitbewohnern gehört. Auch er macht bei seinen nächtlichen Ausflügen Jagd auf etliche Kleintiere, unter anderem auch Schnecken. Man kann die Ansiedlung von Igeln und Spitzmäusen unterstützen, indem man Schnittholz und andere Pflanzenabfälle zu Haufen aufschichtet und…

  • Gartentipp

    Kräutersaaten

    Noch ist die Aussaat von Kräutern möglich. Dill, Kresse, Kerbel und Bohnenkraut sollten in keiner guten Küche fehlen! Achtung: Kresse ist ein Lichtkeimer. Daher dürfen die Samen nicht mit Erde bedeckt, sondern nur leicht angedrückt werden!

  • Gartentipp

    Bewässerung

    „Für die Gießarbeit ist zweierlei besonders wichtig: Einmal soll das Gießwasser nie kalt, sondern immer abgestanden, also leicht angewärmt sein. Dann soll nicht so oft, jedoch gründlich gegossen werden. Kaltes Leitungswasser führt nicht nur zu sofortigen Wachstumsrückschlägen bei den Gemüsepflanzen, sondern auch zur Störung der im Boden tätigen Bakterienflora, die durch den Abbau der Humusstoffe die günstigsten Voraussetzungen für das fortschreitende gedeihliche Wachstum schaffen. Durch kaltes Brunnen- oder Leitungswasser verursachte Störung führen vielfach bei zweijährigen Gemüsen zum Auswachsen. Die Gefahr übermäßiger Bodenabkühlung wird auch dadurch vermindert, dass nicht täglich, sondern mit mehreren Tagen Zwischenraum durchdringend gegossen wird. Ausgenommen sind Saatbeete und Jungpflanzenkulturen. Sie müssen wie das Frühbeet täglich gegossen werden…

  • Gartentipp

    Gartenarbeiten im Juni

    Folgesaaten und –pflanzungen von Sommergemüsen. Ab Monatsmitte Aussaat von Knollenfenchel, Endivien, Radicchio, Zuckerhut, Chinakohl. Grünkohl pflanzen, letzte Gelegenheit für Rosenkohl. Beete hacken und mulchen. Bei Gelben Rüben, Kohl- und Zwiebelgewächsen Netz gegen Gemüsefliegen auslegen. Tomaten regelmäßig gießen und ausgeizen. Beim Kernobst Früchte ausdünnen Schnitt beim Stein- und Beerenobst mit der Ernte. Anzucht von zweijährigen Pflanzen wie Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen, Bartnelken, Goldlack, Stockmalven. Nach der Blüte ist der jeweils beste Zeitpunkt, um Stauden zu teilen und zu verpflanzen.

  • Gartentipp

    Pflücksalate säen

    Auch Ende Mai/Anfang Juni können Sie noch Pflücksalate säen. Die pflegeleichten Pflanzen lassen sich bis in den Spätsommer beernten, wenn Sie nur die äußeren Blätter pflücken, das Herz aber unversehrt bleibt. Übrigens: Pflücksalate gedeihen auch gut in Balkonkästen oder Trögen auf der Terrasse! Hier ein paar ausgewählte Schnittsalat-Sorten: Salad Bowl, Krulssalat, Lollo Rosso, Frillice.

  • Gartentipp,  Kinder und Jugend

    Tipps für Eltern für die Pfingstferien: Samenbomben bauen

    In unserem Schaukasten in der Schillerstraße ist die Anleitung  „Samenbomben bauen“ oder „Lasst Blumen fliegen“ nachzulesen. Alternativ kann man diese auch hier nachlesen bei den Vielfaltsmachern:https://www.vielfaltsmacher.de/lasst-die-kugeln-rollen/oder als pdf Download: https://www.vielfaltsmacher.de/wp-content/uploads/2020/03/Seedballs-bauen.pdf Die Gemeinde Kleinostheim hat ja Samentüten in den Geschäften verteilt.  Viel Spaß beim Basteln mit den Kindern unter dem Motto „Mehr Blüten, mehr Insekten, mehr Vielfalt“.  Vielleicht probieren es ja auch Erwachsene aus.  Weitere Anleitungen zum Basteln sind auch auf der Internetseite „Vielfaltsmacher“ des Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege zu finden. 

  • Gartentipp

    Erziehungsmaßnahmen an Strauchbeeren

    Bei der Heckenerziehung von Stachelbeeren und Johannisbeeren sollte regelmäßiges Anbinden des Haupttriebes erfolgen. Unterbleibt dies, kippt die Triebspitze ab und wächst nicht mehr weiter. Denken Sie bei älteren Pflanzen rechtzeitig an das Nachziehen eines neuen, günstig stehenden Bodentriebes zur Verjüngung! Dadurch können die Pflanzen kontinuierlich verjüngt werden und es entsteht eine gleichmäßig dichte Hecke.

  • Gartentipp

    Stärkungsmittel für Gemüse

    Um Ihre Gemüsepflanzen auf natürliche Weise zu stärken, können Sie einmal ausprobieren, Jauchen aus Brennnesseln und Beinwell (ca. 1 kg Blätter auf 10 l Wasser) anzusetzen. In 48 Stunden sind die Pflanzenbrühen fertig und eine Woche lang verwendbar. Die fertige Jauche ist bei der Anwendung an der Pflanze 1 zu 10 (1Teil Jauche – 10 Teile Wasser) zu verdünnen. Gießen Sie damit abwechselnd vor allem die Starkzehrer.