Gartentipp

  • Gartentipp

    Gartenarbeiten im August

    Von vielen Sommerblumen und Wildstauden kann man jetzt Samen ernten. Herbstliche Saisonbepflanzung jetzt anlegen. Gehölze nach Monatsmitte nicht mehr düngen. Herbstkulturen wie Radicchio, Endivien, Chinakohl pflanzen, auch noch Salat, Kohlrabi und Blumenkohl. Abgeerntete und nicht mehr genutzte Beete mit Gründünger einsäen. Herbstgemüse bei Bedarf noch einmal düngen. Bis Monatsmitte Aussaat von Feldsalat, Spinat, Radieschen und Winterrettich. Erdbeeren möglichst zeitig pflanzen. Walnuss kann bei Bedarf jetzt geschnitten werden. BauernregelWenn der Kuckuck im August noch schreit,so gibt´s im Winter teure Zeit.

  • Gartentipp

    Balkonpflanzen und Stauden

    Vergessen Sie nicht, Sommerblumen und Stauden regelmäßig auszuputzen, das heißt, Verblühtes zu entfernen. Steinrich, Elfenspiegel, Männertreu, einjährige Schleifenblume und viele Petunienarten schneidet man nach der ersten Blühphase auf die Hälfte zurück. Rittersporn wird auf 10 bis 15 cm abgeschnitten, damit sich Ende September/Anfang Oktober ein Nachflor bildet. Auch Feinstrahlastern und Trollblumen danken dies mit einem zweiten Blütenflor.

  • Gartentipp

    Schneckenfressende Käfer

    Schnecken schützen sich gegen Angreifer durch eine Schleimschicht. Dennoch gelingt es auch Insekten, durch Attacken auf das Eigelege oder sogar auf junge Schnecken, die Anzahl dieser Pflanzenfresser zu dezimieren. Laufkäfer erfüllen wichtige ökologische Funktionen, nicht nur weil einige Arten auf Schnecken spezialisiert sind. Auch Kürzflügler zeichnen sich dadurch aus. Weges des gestreckten Körpers mit verkürzten Flügeldecken sehen sie für Käfer eher untypisch aus. Die Larven der Glühwürmchen gehören auch zu den fleißigen Schneckenjägern. Alle diese Käfer leben gerne in einem „unordentlichen“ Garten, der ihnen Unterschlupf an Asthaufen und anderen Pflanzabfällen bietet. In den Kommentaren unten kann man gerne noch weitere Tipps gegen gefräßige Schnecken reinschreiben … Wir sind gespannt, was…

  • Bauernregel,  Gartentipp

    Folgefrüchte im Gemüsebeet

    Wenn im Garten nach und nach einzelne Beete abgeerntet sind, können Sie als Folgefrucht Salate, Radieschen, Rettich, Brokkoli oder Frühlingszwiebeln säen. Möglich ist aber auch die Aussaat von Gründüngungspflanzen (wie Perserklee oder Gelbsenf), um die Bodenstruktur zu verbessern und Nährstoffe zuzuführen. Bauernregel: Ein feuchter Julimond hat sich noch nie verlohnt

  • Gartentipp

    Abgeblühte Stauden

    Aus optischen Gesichtspunkten können abgeblühte Stauden zurückgeschnitten werden. Das kann auch einen weiteren Vorteil haben, denn bei manchen Arten kommt es so zu einer Nachblüte im Herbst. Bedenken Sie aber auch, dass für die Tiere ausreichend Stängel stehen bleiben sollten. Viele Insekten und Vögel ernähren sich außerdem von den Samen. Und wenn Sie selbst aussäen wollen, sollten die abgeblühten Stängel ohnehin bis zur Samenreife stehen bleiben. Veranstaltungshinweis: Sommerschnittkurs an Obstbäumen Am Samstag 25.07.2020 um 14.00 Uhr in Unterafferbach-> weitere Hinweise

  • 100 Jähriger Kalender,  Gartentipp

    Gartenarbeiten im Juli

    Erdbeeren nach der Ernte düngen und Laub zurückschneiden, ohne das Herz zu beschädigen Nachernteschnitt beim Steinobst Sommerriss der Wasserschosser Stark tragende Bäume abstützen Madiges Fallobst entfernen, nicht liegenlassen Aussaat von Spinat, Feldsalat, Winterrettich Petersilie keimt jetzt rasch Regelmäßig gießen, vor allem Tomaten und Gurken, damit sie nicht bitter werden Rhabarber mit Kompost düngen Bei Prachtstauden verwelkte Blüten entfernen Wildstauden dagegen dürfen Samen bilden, Strauchrosen ihre Hagebutten Herbst-Krokus und Herbstzeitlose pflanzen 100-jähriger Kalender 1.7.                 neblig2.-5.7.             unbeständig mit Regen6.-7.7.             Heuwetter8.-13.7.           kühl und windig, teilweise Sonnenschein14.7.               Platzregen15.-31.7.        schön, schwül, warm Macht Kleinostheim bunter  Es gibt neue Bilder von der Samentütenaktion. Schaut mal im Menüpunkt „Schöne Gärten nach“. Danke an Heidi Bergmann für Ihr…

  • Gartentipp

    Vielfaltsgarten

    Ein Vielfaltsgarten bedeutet nicht automatisch wildes Gewirr und Gestrüpp, sondern ein möglichst breites und vielfältiges Angebot an Blüten, Nist- und Nahrungsplätzen für Insekten, Vögel und alle anderen tierischen Gartenmitbewohner. Das geht mit einem schön angelegten Staudenbeet mit einfachen, offenblütigen Stauden, einer Hecke mit verschiedenen, am besten heimischen Sträuchern, einem Hausbaum und dem Verzicht auf Mähroboter und Pestizide. Wildbienen, Käfer, Fliegen und Schmetterlinge haben eindeutige Vorlieben für bestimmte Blüten. Wer etwas für Spezialisten tun möchte, schaut sich deshalb in der Welt der heimischen Wildstauden wie z. B. Glockenblumen, Schafgarben, Jakobsleiter, Sonnenhut, Berg-Flockenblumen und vielen, vielen anderen um. Pflanzen, die hier und da als Unkraut gelten, sind für so manche Insekten- oder…

  • Bauernregel,  Gartentipp

    Putzige Raubtiere

    Spitzmäuse haben´s nicht leicht: Nur bei genauem Hinsehen kann man sie von den allesfressenden Mäusen unterscheiden, die in Kellern und Schuppen über Vorräte herfallen und alles anknabbern. Doch im Gegensatz zu denen handelt es sich bei den Spitzmäusen um kleine, gefräßige Raubtiere mit charakteristisch spitzer Schnauze und stecknadelkopf-kleinen Äuglein. Sie hausen in eher feuchten unterirdischen Höhlungen und ernähren sich von Insekten und anderem Kleingetier. Ähnliche Ernährungsgewohnheiten hat auch der Igel, der zu den beliebtesten Garten-Mitbewohnern gehört. Auch er macht bei seinen nächtlichen Ausflügen Jagd auf etliche Kleintiere, unter anderem auch Schnecken. Man kann die Ansiedlung von Igeln und Spitzmäusen unterstützen, indem man Schnittholz und andere Pflanzenabfälle zu Haufen aufschichtet und…

  • Gartentipp

    Kräutersaaten

    Noch ist die Aussaat von Kräutern möglich. Dill, Kresse, Kerbel und Bohnenkraut sollten in keiner guten Küche fehlen! Achtung: Kresse ist ein Lichtkeimer. Daher dürfen die Samen nicht mit Erde bedeckt, sondern nur leicht angedrückt werden!

  • Gartentipp

    Bewässerung

    „Für die Gießarbeit ist zweierlei besonders wichtig: Einmal soll das Gießwasser nie kalt, sondern immer abgestanden, also leicht angewärmt sein. Dann soll nicht so oft, jedoch gründlich gegossen werden. Kaltes Leitungswasser führt nicht nur zu sofortigen Wachstumsrückschlägen bei den Gemüsepflanzen, sondern auch zur Störung der im Boden tätigen Bakterienflora, die durch den Abbau der Humusstoffe die günstigsten Voraussetzungen für das fortschreitende gedeihliche Wachstum schaffen. Durch kaltes Brunnen- oder Leitungswasser verursachte Störung führen vielfach bei zweijährigen Gemüsen zum Auswachsen. Die Gefahr übermäßiger Bodenabkühlung wird auch dadurch vermindert, dass nicht täglich, sondern mit mehreren Tagen Zwischenraum durchdringend gegossen wird. Ausgenommen sind Saatbeete und Jungpflanzenkulturen. Sie müssen wie das Frühbeet täglich gegossen werden…